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Dülmener Badchef weiss “ziemlich genau, was die Bürger vermissen”

Dülmen – Bei so was wäre ich im Nachhinein immer gerne dabei gewesen. Doch wer nicht gekommen ist, der war dann eben woanders. Und wer nicht da war, der verpasst möglicherweise auch gar nichts. Außer zu erleben, wie jemand der zu einer Sache welche die Menschen umtreibt eingeladen wurde um etwas zu sagen, der Meinung war, doch nichts sagen zu müssen – weil “die Politik” doch schon alles weiß (nicht-öffentliches Wissen ist Herrschaftswissen!) und die Menschen das nicht diskutieren müssen, weil er “ziemlich genau weiß, was die Bürger vermissen“…

Was “die Bürger” wollen, das wollte Herr Bergmann allerdings “aus Gründen” nicht verraten. Ich nehme einfach mal an, weil diese Antwort “die Bürger” möglicherweise hätte verunsichern können…?

So war das zu erleben, als die Dülmener SPD zu einer Veranstaltung mit Georg Bergmann, dem Geschäftsführer der Stadtbetriebe Dülmen GmbH geladen hat um über die Umbaupläne des Dülmener Freizeitbades zu diskutieren.

Eine Powerpoint-Prasentation (PDF) der Pläne, wenigstens, erarbeitet von einer Unternehmensberatung aus Hamm (die an anderen – dem Autor persönlich bekannten – Orten, schon sehr gute Arbeit geleistet hat), hat aber inzwischen doch das Licht erwischt… eine sachkundige Bürgerin aus der Fraktion der Linken war so freundlich und hilfreich sie über die Facebook-Gruppe “DÜLMEN.politisch” zu publizieren.

Weil Facebook – und zumal eine “geschlossene” Gruppe – dann auch wieder eine ebensolche geschlossene Veranstaltung ist, greifen wir die Präsentation hier auf und haben sie in ein mobil lesbares Format umgewandelt.

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Die Präsentation als PDF Dokument (Quelle: Facebook-Gruppe “DÜLMEN.politisch”)

Sechs bis zehn Millionen Euro (oder mehr?) sind ein Stiel der alles andere als von Pappe ist. Deshalb wurde nun für den 16.03.2017 um 19.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger in der Aula des Schulzentrums in Dülmen eingeladen auf der die drei möglichen Varianten vorgestellt werden sollen.

Sind es aber nun tatsächlich “nur” diese drei Varianten, basierend auf den Vorschlägen der GSF-Planungsgesellschaft für Sport und Freizeitbauten mbH, oder gibt es möglicherweise doch noch andere, womöglich bessere, Ideen?

Und wenn ja, besteht im Prozess noch Wille und Möglichkeit diese Ideen zu berücksichtigen?

Die SPD gibt offen zu, dass sie weniger weiß, als der DüB-Chef. Deshalb schlägt sie eine Befragung aller Dülmerinnen und Dülmer vor. Danach wissen in jedem Fall alle mehr, was sie eigentlich wollen – und vor allem: Was eigentlich nicht!

Einen besseren Vorschlag hab ich in der Sache noch nicht gehört…

Offen dafür bin ich immer!

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